Es gibt nicht nur einen Stromanbieter, der sich selbst als Testsieger bezeichnet, dadurch wird es für Verbraucher relativ schwer zu erkennen, was dieser Werbespruch überhaupt bedeutet.
Es gibt unzählige Tests, die die Qualität von Stromanbietern überprüfen sollen, um dem Verbraucher eine Hilfestellung bei der Wahl des passenden Anbieters zu bieten. Seit die Stromanbieter zueinander in Konkurrenz treten dürfen und die Verbraucher nicht mehr auf den regionalen Anbieter angewiesen sind, werben die Anbieter mit ihren Tarifen und Serviceleistungen. Der Wechsel des Stromanbieters ist für den Verbraucher eine einfache Sache, da er nur beim neuen Anbieter einen Vertrag unterzeichnen muss. In der Regel ist die Abmeldung beim ursprünglichen Anbieter eine Serviceleistung, die der neue Anbieter übernimmt. Bei manchen kleinen Anbietern, die mit besonders günstigen Tarifen werben, kann es vielleicht vorkommen, dass dieser Schritt selbst übernommen werden muss, doch dies ist dann sehr deutlich in den Vertragsbedingungen zu lesen.
Bei der Wahl des Anbieters gibt es viel zu beachten, denn nicht jeder günstige Tarif ist wirklich billig. Grundgebühren und Verbrauchseinheiten müssen mit dem eigenen Verbrauch verrechnet werden, um den günstigsten Tarif zu entdecken. Strom vom Testsieger gewährt einen günstigen Tarif für den Durchschnittsverbraucher. Ein weiteres Kriterium für einen Stromanbieter Test kann die Verlässlichkeit sein. Wenn ein Anbieter als einziger den Tarif lange nicht erhöht hat, kann er damit zum Testsieger werden, auch wenn er Strom zu überhöhten Preisen verkauft. Manche Tests beachten auch die Produktionsarten. Manche Stromanbieter verkaufen überwiegend selbst produzierten Strom, der entweder aus fossilen Brennstoffen, aus Atomreaktoren oder aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Andere Anbieter kaufen den größten Teil ihres Angebotes auf der Strombörse. Diese können billiger anbieten, wenn sie keine Infrastruktur erhalten müssen, sind aber immer von den anderen Anbietern abhängig. Eine Insolvenz solcher Unternehmen ist nicht auszuschließen. Nicht immer ist daher ein Testsieger auch wirklich die beste Wahl. Die Qualität des Testes selbst kann auch sehr unterschiedlich sein.
18. Mai 2011
In vielen Teilen Deutschlands ist es verbreitet, am Abend vor der Hochzeit einen Polterabend zu veranstalten. Dazu werden Verwandte und gute Freunde eingeladen, die ihre guten Wünsche für die Ehe ausdrücken möchten.
Die Tradition des Polterabends besteht vor allem darin, altes Geschirr zu zerbrechen.Da man im Volksmund sagt, dass Scherben Glück bringen, beabsichtigt man mit dem Zerdeppern von Geschirr, für die zukünftige Ehe nur das Beste heraufzubeschwören. Die eingeladenen Gäste bringen altes Geschirr aus ihrem Haushalt mit, sofern sie welches haben. Manchmal werden auch kleine Geschenke überreicht, aber eher von Gästen, die nicht zur Hochzeit selbst kommen werden. Diese Geschenke können aus einer Topfpflanze, einer Flasche Wein beziehungsweise Sekt oder Pralinen bestehen.
Um Freunde und Verwandte zum Polterabend einzuladen, bietet es sich an, Einladungskarten zu verschicken.
Karten für eine Einladung zum Polterabend werden mitunter in Schreibwarengeschäften angeboten, aber man kann man sie auch leicht selbst herstellen. Eine einfache Ausführung bastelt man zum Beispiel aus einem Stück Tonkarton in einer ansprechenden Farbe. Die Karte kann zum Aufklappen oder als einseitiges Modell gestaltet werden. Auf der Vorderseite ist Platz für die Nennung des Anlasses und den Namen des Eingeladenen. Die Rückseite wird mit weiteren Informationen wie Datum, Ort und Uhrzeit bestückt. Wer gerne eine elegantere Einladung ohne viel Aufwand erstellen möchte, kann vorgefertigte Passepartouts kaufen, die einen Rahmen für ein Foto enthalten. In diese Karten wird ganz einfach ein Foto von dem verlobten Paar eingeschoben. Dann muss nur noch der Text hinzugefügt werden. Gastgeber, die gerne basteln, können ihre Einladung in Form eines angeknacksten Tellers oder einer Hochzeitskutsche gestalten. Natürlich kann man die Einladungen auch in Auftrag geben.
18. April 2011
Das Verchromen von Metallteilen ist besonders in der Auto-Tuning-Szene beliebt: Felgen und andere Teile werden dort verchromt, um einen auffälligen optischen Glanzeffekt zu erzielen.
Das Verchromen von Bauteilen kann teuer werden – in der Fachwerkstatt kommt durch das umfangreiche Verfahren einiges an Arbeitszeit zusammen. Wer den Aufwand nicht scheut und Erfahrung mitbringt, der kann die entsprechenden Teile auch selber verchromen. Benötigt werden dazu sogenannte galvanische Säurebäder, durch die elektrischer Strom geleitet wird. Der ablaufende Prozess wird als Galvanisierung bezeichnet.
Zunächst sollte man sich darüber klar werden, ob man das jeweilige Teil aus dekorativen oder funktionalen Gründen beschichten möchte. Für die erste Option ist eine glänzende Chromschicht empfehlenswert, wer lediglich auf einen erhöhten Korrosionsschutz und andere praktische Eigenschaften Wert legt, der kann das Bauteil auch durch Galvanotechnik vernickeln – dies ist die preisgünstigere Variante, zudem spart man sich die aufwendigen Schleif- und Polierarbeiten.
Zum Verchromen müssen die Teile zunächst gründlich gesäubert und von eventuellen Lackresten befreit werden. Rost wird mit einem Salzsäurebad bekämpft, bereits vorhandene Nickel- oder Chromschichten werden in einem Elektrolyt-Bad entfernt. Anschließend erfolgt das Abschleifen und Polieren. Meist wird dann zuerst eine Schicht aus Kupfer aufgebracht, bevor eine Nickelschicht und schließlich die Chromschicht folgt.
Aufgrund der Komplexität des Verfahrens, bei dem mit Säure und Strom hantiert wird, sollte man nur mit entsprechend großem Erfahrungsschatz selbst verchromen. In vielen Fällen ist das Aufsuchen einer Fachwerkstatt empfehlenswerter.
30. März 2011
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