Neuseeland bietet seinen Besuchern unberührte Natur und eine einzigartige Tierwelt. Nach stundenlangen Touren durch das Land im Südpazifik kann man auf den zahlreichen Campingplätzen des Landes übernachten.
Neuseeland ist ein unabhängiger Inselstaat und liegt gut zwei Flugstunden von Australien entfernt. Das Land besteht aus der Nord- und Südinsel sowie rund 700 weiteren kleinen Inseln. Die Maori als Ureinwohner machen heute rund 14 % der Bevölkerung aus, die ansonsten überwiegend britischer Abstammung ist. Landschaftlich bietet Neuseeland immergrüne, zum Teil noch unberührte Regenwälder, schneebedeckte Berge und Vulkane, von denen einige noch aktiv sind. Die Haupt- und Nebeninseln werden von rund 15.000 Kilometern Küste umschlossen. Die Fauna ist aufgrund der isolierten Lage des Inselstaates sehr vielfältig, in den verschiedenen Nationalparks kann man die besondere Vogelwelt erleben. Neben dem Kiwi, einem flugunfähigen Vogel, der als Nationalsymbol Neuseelands gilt, ist in den Regenwäldern auch der größte Papagei der Welt, der Kakapo, zu finden. Die wichtigsten Sehenswürdigen der beiden Hauptinseln können innerhalb von wenigen Tagen erreicht werden.
Campingplätze in Neuseeland werden in drei Kategorien eingeteilt. Mit "serviced" gekennzeichnete Plätze sind sehr gut ausgestattet, eine Standardausstattung findet man unter der Kategorie "standard". Campingplätze mit dem Symbol "informal" bieten dagegen nur eine sehr einfache Ausstattung. Alle Plätze sind für Zelte und Wohnmobile geeignet, es ist aber auch erlaubt, außerhalb der Plätze die Nacht zu verbringen, es sei denn, es wird ausdrücklich auf ein Verbot hingewiesen. Campingplätze, die speziell für Wohnmobile geeignet sind, werden als Holiday Parks oder Motor Camps bezeichnet. In der Regel besteht gibt es neben den herkömmlichen Ver- und Entsorgungseinrichtungen für Wohnmobile auch Einkaufsmöglichkeiten, teilweise auch Pools. Die Preise pro Person und Nacht beginnen bei 12 Neuseeländischen Dollar, das sind umgerechnet rund 7 Euro. Hinzu kommen die Kosten für das Wohnmobil oder das Zelt sowie gegebenenfalls Strom- und Wasserkosten.
Für die Einreise wird erst ab einer Aufenthaltsdauer von mehr als drei Monaten ein Visum benötigt. Erreichen kann man den Inselstaat mit dem Schiff oder dem Flugzeug, die Flugzeit beträgt von Deutschland aus rund 24 Stunden. Wer ein Wohnmobil leihen und fahren will, muss mindestens 25 Jahre alt sein. In der Regel genügt ein gültiger deutscher Führerschein.
10. Januar 2011